Meine Gedanken
Ein kurzes Gedicht über den Sinn meines Schreibens

Schon als kleines Kind, wenn andere Bilder malen, holte ich mir Papier geschwind, ließ Welten sanft erstrahlen.

Kein Haus, kein Baum, kein Sonnenschein sollt’ auf dem Blatte stehen,
„Es war einmal...“ so fing ich an, um tiefer hinzusehen.

Ein kleiner Bär, er ging auf Reisen, erfunden nur für eine Nacht.
Heute schreibe ich im zarten Licht,
die Worte fließen still heraus.
ich meide Dunkelheit und Grauen, schließ' Horrorgeschichten sofort aus.

Ich schreibe von der großen Liebe,
von Hoffnung, die den Schmerz besiegt,
von Menschen, die den Mut entdecken,
der tief in ihrer Seele liegt.

Was damals mit dem Stifte begann, ist heute meine Lebenswelt. Ein Buch, ein Wort, ein Herzensding – weil Schreiben mir mein Glück erhellt.